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Impulse pro Kanal begrüßt Förderprogramm für Kommunen in Härtefällen

Gleich am ersten Tag der IFAT hat das Aktionsbündnis zum Pressegespräch mit Erich Englmann, Referatsleiter im bayerischen Umweltministerium, geladen. Das Thema: Der Zustand und die Bewertung der bayerischen Kanalisation. Neu seit Anfang 2016 ist ein Programm des Ministeriums für Kommunen in Härtefällen, das vorerst mit 30 Mio. Euro gefördert wird, aber entsprechend ausgeweitet werden kann. Aus Sicht der Impulse pro Kanal ein kleiner aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn beim Erhalt der „vergrabenen Milliardenwerte“ sind die Kommunen in der Pflicht. Immer noch sind in Bayern 14,5 Prozent der öffentlichen Abwasserkanäle in einem maroden Zustand – besorgniserregend vor allem dann, wenn man die Fakten betrachtet - rund ein Fünftel des gesamten Kanalsystems von ca. 91.000 Kilometern liegt im Grundwasser- bzw. Grundwasserschwankungsbereich. Die jährliche Sanierungsrate müsste um 30 Prozent gesteigert werden. Der Gesamtinvestitionsbedarf liegt laut einer 2015 veröffentlichten Studie des Bayerischen Landesamtes für Umwelt bei rund 5,8 Milliarden Euro.
Prof. Dr. Wolfgang Günthert, wissenschaftlicher Beirat der Aktionsgemeinschaft, betonte den Stellenwert der privaten Kanalisation, die mit 200.000 Kilometern Länge in Bayern, die öffentlichen Kanäle weit übertrifft, jedoch bisher kaum erfasst ist. Gerade deshalb sollte das private Netz mit in die Inspektions- und Sanierungsmaßnahmen miteinbezogen werden.
Um das schon laufende Benchmarking der Kommunen im Abwasserbereich voranzubringen, sind Gespräche der Impulse pro Kanal mit dem Bayerischen Umweltministerium angedacht, welche Maßnahmen zur einer noch größeren Effizienz beitragen könnten.

www.impulse-pro-kanal.de

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